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Gericht lehnt Zschäpe-Gutachter als befangen ab

Erfolgreicher Befangenheitsantrag: Psychiater Joachim Bauer sieht Zschäpe als Opfer einer "Hexenverbrennung". Der Befangenheitsantrag der Familie von Halit Yozgat ist der erste erfolgreiche Ablehnungsantrag im NSU-Prozess. Das Gericht sieht "berechtigte Zweifel" an der Unvoreingenommenheit des Psychiaters gegenüber der mutmaßlichen Rechtsterroristin. Weiter auf sueddeutsche.de

Süddeutsche.de, 11. Juli 2017

 

Post und Geld für Bea"

Hinter Gittern: Seit 2013 sitzt die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in der JVA Stadelheim ein. Dort gibt sich Beate Zschäpe korrekt und höflich, sagt die Vize-Anstaltsleiterin. Und sie verrät: Zschäpe bekommt Zuwendungen von einem mutmaßlich Rechtsextremen. Weiter auf sueddeutsche.de (€)

Süddeutsche Zeitung, 22. Februar 2017

 

Wie viel Schutz sein muss

Sicherungsverwahrung: Selbst wenn die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe verurteilt wird, ist unwahrscheinlich, dass sie in Sicherungsverwahrung kommt. Das liegt am dritten Strafsenat des Bundesgerichtshofs, der wohl das letzte Wort haben wird.

Weiter auf sueddeutsche.de (€)

Süddeutsche Zeitung, 25. Januar 2017

 

Die Wortführerin

Terrorismus: Beate Zschäpe wird ihr Schweigen brechen. Mit ihrer Aussage leitet die Hauptangeklagte im NSU-Prozess einen Wechsel der Verteidigungsstrategie ein. Weiter auf spiegel.de

DER SPIEGEL, 13. November 2015

 

Der Ostsee-Urlaub nach dem Anschlag

Ferienbilder im NSU-Prozess: Im Juni 2004 verübten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Köln einen Bombenanschlag, sechs Wochen später ging es mit Beate Zschäpe an die Ostsee. Im NSU-Prozess wurden nun Fotos aus dem Urlaub gezeigt – sie könnten wichtig werden. Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 11. Mai 2016

 

Mercedes, knapp 600 PS, Krokoleder

"Oldschool Society"-Prozess: Andreas H. steht als mutmaßlicher Kopf der rechtsterroristischen "Oldschool Society" vor Gericht. Nun erzählte er aus seinem Leben. Ist er Täter oder Schwätzer? Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 9. Mai 2016

 

Zschäpe und der Teufel

NSU-Dreiteiler: Ein Fest für Verschwörungsfans: "Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch" ist der dritte Teil der ARD-Spielfilmtrilogie über die Mordserie des NSU. Der Film hält dabei jede abstruse Theorie für möglich. Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 6. April 2016

 

Tatenlos – zehn Morde lang

Zschäpes Einlassung: Moralische Mitschuld? Ja. Beteiligung an Morden und Anschlägen? Nein. Antworten auf quälende Fragen? Schon gar nicht. Im NSU-Prozess stellt sich Beate Zschäpe als ohnmächtige Mitläuferin dar. Für ihre Verteidigung ist das riskant. Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 9. Dezember 2015

 

Das doppelte Attest

Angebliches Opfer im NSU-Prozess: Ein Anwalt saß mehr als 230 Verhandlungstage im NSU-Prozess und vertrat ein Opfer, das gar nicht existiert. Es gab Hinweise, dass etwas nicht stimmt. Warum wurden sie nicht erkannt? Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 2. Oktober 2015

 

Angebliches NSU-Opfer existiert offenbar gar nicht

Paukenschlag im NSU-Prozess: Ein Nebenklage-Anwalt räumt gegenüber SPIEGEL ONLINE ein, dass seine Mandantin "wahrscheinlich überhaupt nicht existent" ist. Weiter auf spiegel.de

SPIEGEL ONLINE, 2. Oktober 2015

 

„Sie wollten zu der schneidigen, zackigen Truppe der SS gehören“

Urteil im Auschwitz-Prozess: Das Landgericht Lüneburg verurteilt Oskar Gröning für seine Taten im KZ Auschwitz zu vier Jahren Haft. Der Richter findet beeindruckend klare Worte zur Verantwortung Grönings. Und zur Sinnhaftigkeit eines Prozesses 70 Jahre nach Kriegsende.

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SPIEGEL ONLINE, 2. Oktober 2015

 

„Denken Sie bitte an mich“

Mutter eines Opfers appelliert an Zschäpe: Ayse Yozgat, Mutter des Opfers Halit Yozgat, richtet das Wort direkt an Beate Zschäpe. Sie bittet um Aufklärung und appelliert an die mutmaßliche Rechtsterroristin als Frau. Diese scheint ihr aufmerksam zuzuhören. Weiter auf tagesspiegel.de

Der Tagesspiegel, 2. Oktober 2013

 

Die Narbe Meinhof schmerzt noch heute

Ulrike Meinhof: Vor 30 Jahren starb Ulrike Meinhof. Ihre Schwester und der Mann, dessen Hinweise zur Verhaftung der damals meistgesuchten RAF-Terroristin führten, leben beide in Hannover. Gesprochen haben sie nie miteinander. Eine Kontaktaufnahme. Weiter lesen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 8. Mai 2006

 

100 Interessenten für Geldauflage von Sebastian Edathy

Sebastian Edathy: Der Kinderschutzbund will die 5000 Euro Geldauflage von Sebastian Edathy nicht. Am Dienstag soll es eine Entscheidung geben, wie es weitergeht. Anfragen für das Geld gibt es genug. Weiter auf www.tagesspiegel.de

Der Tagesspiegel, 6. März 2015

 

Die Mühen des Richters Wieland mit der RAF

RAF-Prozess: Es ist eine Krux mit den Zeugen. Die wenigsten erinnern sich. Manche widersprechen sich. Die wichtigsten schweigen. Seit bald einem Jahr müht sich der 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart unter Vorsitz von Hermann Wieland, das Attentat der RAF auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback aufzuklären. Weiter lesen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16. September 2011

 

Bubacks Wahrheiten

RAF-Prozess: Im RAF-Prozess wirft Michael Buback den Ermittlern schwere Fehler vor. Stunde umd Stunde legt er dar, warum er Verena Becker für die Todesschützin hält. Die frühere RAF-Terroristin ist fast die Einzige, der es gelingt, während seines Plädoyers Haltung zu bewahren.

Weiter auf taz.de: Tag 1 und Tag 2

taz.de, 15. und 16. Juni 2012

 

Damit aus Phantasien keine Taten werden

Pädosexualität: Der Papst ringt um Worte. Die Politik bildet runde Tische. Janina Neutze hört zu. Sie hört Männern zu, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Die Psychologin und Sexualmedizinerin hört zu, um weitere Opfer zu verhindern. Neutze ist Koordinatorin des Projekts „Kein Täter werden“ an der Berliner Charité. Weiter auf haz.de

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26. März 2010

 

Die Wahrheit über Hannover

Hannover: Eben noch Stadt ohne Eigenschaft gilt die Leinestadt plötzlich als Zentrum der Macht. Hannovers Ruf als Don Vito Corleone Deutschlands ist noch ein wenig ungewohnt. Wir Hannoveraner galten bisher nie als verrucht. Trotz Frank Hanebuth. Eigentlich hatten wir überhaupt keinen Ruf. „Sturmfest und erdverwachsen“, heißt es im Niedersachsenlied über die Niedersachsen. Die Hannoveraner werden nicht einmal erwähnt. Uns ist das ganz recht. Weiter lesen

Der Sonntag, 13. Januar 2012

 

Was Uli Hoeneß im Gefängnis erwartet

Hoeneß vor Haftantritt. Wann genau Uli Hoeneß ins Gefängnis muss, ist noch nicht klar – sicher ist nur: Er muss. Die bayerische Häftlingsbetreuerin Gaby Buß erklärt im Tagesspiegel, was den ehemalige FC-Bayern-Chef dort erwartet. Weiter auf www.tagesspiegel.de

Der Tagesspiegel, 6. Mai 2014

 

Es war nur Freundschaft

Freispruch für Christian Wulff: Vor nicht allzu langer Zeit demonstrierten noch Hunderte mit Vuvuzela-Getröte gegen Christian Wulff – nach dem Freispruch im Korruptionsprozess vor dem Landgericht Hannover bekommt er von einigen nun Applaus. Der Ärger der Menschen richtet sich gegen die Staatsanwaltschaft. Weiter lesen

Stuttgarter Zeitung, 28. Februar 2014

 

„Das Leben ging einfach so weiter“

Fünffache Babytötung: So viel Aufmerksamkeit hat Annika H. wohl nie zuvor in ihrem Leben erfahren. Fünf Richter, ein Staatsanwalt, ihr Verteidiger, die Anwältin ihres Mannes und die Gerichtsreporter hängen an ihren Lippen. Annika H. muss sich wegen fünffachen Totschlags vor dem Landgericht Flensburg verantworten. Sie hat ihre Babys getötet. Und die Frage, die alle umtreibt, lautet: Warum hat die 29-Jährige so etwas Grauenhaftes getan? Weiter lesen

Nordsee-Zeitung, 12. März 2013

 

Die Schuld des Vaters

Amoklauf von Winnenden: Draußen vor dem Gerichtsgebäude steht Birgit Sch. Sie sieht erschöpft aus. Wie es ihr geht, wird sie gefragt. „Ich bin erleichtert, dass es um ist“, sagt sie. „Jetzt können wir endlich anfangen zu trauern.“ Ihre Tochter Selina ist 15 Jahre alt, als sie in der Albertville-Realschule in Winnenden von Tim K. erschossen wird. Weiter lesen

Der Tagesspiegel, 2. Februar 2013

 

100 Kilogramm Kokain und ein V-Mann

Kokain-Prozess: Fahnder feiern den Fund als einen „der größten Erfolge bei der Bekämpfung des internationalen Drogenschmuggels der letzten Jahre“. Mit knapp 100 Kilogramm Kokain wurde ein türkischer Cafébetreiber in Bremerhaven erwischt. Vor Gericht entwickelt sich der Fall zum Debakel für die Ermittler. Hat ein V-Mann den Angeklagten erst zum Kokainschmuggel verführt? Weiter lesen

Der Sonntag, 5. August 2012

 

„Knäblein wehrte sich und starb“

„Maskenmann"-Prozess: Der „Maskenmann“ kam, wenn seine Opfer schliefen. Drei Jungen soll Martin N. getötet, Dutzende weitere missbraucht haben. Sein Fall ist ein Albtraum vor Gericht. Weiter auf sz-online

Sächsische Zeitung, 11. Oktober 2011

 

Mörder, doch Mensch

„Maskenmann"-Prozess: Ganz zum Schluss wendet sich der Vorsitzende Richter noch einmal direkt an Martin N.. „Herr N.“, sagt Richter Berend Appelkamp: „Ihnen steht ein langer, neuer Weg im Leben bevor.“ Die Schwurgerichtskammer am Landgericht Stade hat Martin N. des dreifachen Mordes und des vielfachen Missbrauchs von Kindern schuldig gesprochen. Weiter lesen

Stuttgarter Zeitung, 28. Februar 2012

 

Adel und Wahrheit

Ernst-August-Prozess: Caroline von Hannover verteidigt vor dem Landgericht Hildesheim ihren Mann Ernst August. Sie tut es souverän. Trotz aller Gerüchte. Weiter auf tagesspiegel.de

Der Tagesspiegel, 14. Januar 2010

 

Missbrauch vor der Messe

Missbrauch durch Pfarrer: Sie ist nicht gekommen. Sabine B. hört nicht, wie der Vorsitzende Richter im Saal des Landgerichts Braunschweig den katholischen Pfarrer aus Salzgitter zu sechs Jahren Gefänngnis verurteilt, weil er ihre beiden Söhne und einen weiteren Jungen über Jahre schwer sexuell missbraucht hat. Andreas L. hat sich vor den Jungen im Pfarrhaus sonntags vor der Messe selbst befriedigt, im Urlaub in Ägypten und auch beim Skifahren im Salzburger Land, als Sabine B. mit ihrem Mann im Zimmer nebenan schlief. Weiter lesen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 27. Januar 2012

 

Sie rufen Romantik

Element of Crime: Ein Kneipenbesuch mit einem guten Freund. Morgens um drei. Wenn die eigene Welt so klar erscheint wie selten. Vorbei an leeren Flaschen und vollem Aschenbecher reicht man die gerade neu gewonnenen Erkenntnisse ans andere Ende des Tisches hinüber. Viel Bier, viel Gefühl. Lakonisch verpackt, mit einem Schleifchen Trotz drumherum. So ist Element of Crime. So ist es mit dieser Band an diesem Abend im Capitol in Hannover gewesen. Weiter lesen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 6. Februar 2010

 

In aller Deutlichkeit

Tim Fischer: Bei Marilyn Monroe brauchte es den Zufall, um Jahrzehnte nach ihrem Tod in ihr eine Poetin zu erkennen. Bei Hildegard Knef wusste man schon zu Lebzeiten um ihr Schreibtalent. Und doch hat es vielleicht einen Tim Fischer gebraucht, der ihre Dichtkunst sozusagen vom Dachboden holt, vom knefschen Schnoddersprech befreit und in Gesang verwandel. Weiter lesen

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2010

 

Bekenntnisse einer Feministin

Alice Schwarzer schreibt ein Buch über ihr Leben und gesteht ihre Liebe zu Elvis und einer Frau. Ein Ausblick auf die Geschichte einer der wichtigsten Frauenrechtlerinnen Deutschlands. Weiter auf stuttgarter-zeitung.de

Stuttgarter Zeitung, 18. September 2011

 

„Brief an mein Leben“

Miriam Meckel: Es ist schon beachtlich, was Miriam Meckel in den vergangenen Tagen an Kritik und Häme einstecken musste. Die 42-jährige Kommunikationswissenschaftlerin hat ein Buch über ihr Burn-out geschrieben, ihren chronischen Erschöpfungszustand – und überraschend heftige Reaktionen ausgelöst. Für einige Kritiker ist die Sache ziemlich einfach: Hier stellt sich eine, die gern in den Medien präsent ist, auch noch mit ihrer Krankheit aus. Ist das so? Weiter auf haz.de

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 24. März 2010

 

 

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